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Die Chronik unseres Vereins

 Vor der Fusion

 Rückblick auf den SV Schönau

Der Sportverein Schwarzweiß Schönau, später SV Schönau, ging aus der Mannschaft des DJK Schönau hervor, dessen Gründungsjahr 1928 war.
Der Fußballverein wurde 1930 gegründet und konnte sein erstes Spiel gegen Thieringhausen mit 2:1 für sich entscheiden. Der Vorstand dieses neugegründeten Vereins setzte sich zusammen aus Anton Huperz (1. Vorsitzender), Peter Halbe (1. Geschäftsführer), Josef Burghaus (2. Geschäftsführer) und Lorenz Breuer (Kassierer). Von 1930 bis 1933 wurde im Zuge der Notstandsarbeiten der Sportplatz gebaut der von Pater Wenzel aus Olpe bei strömenden Regen eingeweiht wurde.

Sportplatzbau in Schönau 1930
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Die Nachkriegszeit
Im Jahr 1945 wechselte das Amt das 1. Vorsitzenden an Josef Burghaus. Ihm folgten Fritz Schumann, Edmund Zeppenfeld, Josef Jung, Anton Huperz, Alois Koch und Paul Middel. Ab April 1966 übernahm Peter Arenz, der bereits seit 1956 dem Vorstand angehörte, diesen verantwortlichen Posten und wurde auch nach der Fusion der Vereine aus Wenden, Altenhof und Schönau in diesem Amt bestätigt. Die Schwierigkeiten, während den ersten Nachkriegsjahren den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, zeigen sich anhand folgender Anekdoten: Der erste Trainer Küppers aus Geisweid wurde von jedem Spieler mit Naturalien bezahlt. Auf ähnliche Weise wurde der erste Ball beschafft. Ging ein Fußball kaputt, wurde in der Regel aus zwei Bällen ein neuer zusammen genäht.
Auch die Fans, die ihre Mannschaft zu Auswärtsspielen begleiteten, bezahlten ihre Fahrt mit so genannten Währungseiern.

1. Kreisklasse 1956
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Auch sportlich ging es zunächst nur langsam bergauf. Lange Zeit spielte man in der Kreisklasse, ehe sich in der Spielzeit 1958/59 mit dem Gewinn der Kreismeisterschaft Olpe und dem Aufstieg in die Bezirksklasse der erste große Erfolg einstellte.
In den ersten beiden Spielen in dieser Klasse sorgte die Truppe bereits für Furore. Die technisch gut spielenden Schönauer schlugen auf eigenem Platz die Elf von Kaan-Marienborn mit 3:0 und deklassierten den VfR Siegen im Leimbachstadion mit 5:1. Die Presse sprach sogar von Aufstieg, doch es reichte zum Schluss nur zu einem guten Mittelfeldplatz. In der darauf folgenden Saison musste man wegen eines fehlenden Pluspunktes wieder in die Kreisklasse absteigen. In den nächsten drei Jahren wurde der Wiederaufstieg nur knapp verfehlt, ehe es den Spielern um Übungsleiter Flucht in der Spielzeit 1965/66 gelang, wiederum in die Bezirksklasse aufzusteigen. Leider konnte diese Klasse nicht gehalten werden, obwohl im Laufe der Saison der spätere Kreisvorsitzende des Fußball- und Leichtathletikverbandes, Leo Stickeler, gewonnen wurde, und damit noch Hoffnung auf den Klassenerhalt aufkam. Durch den Abgang guter Spieler kam man in den letzten zwei Jahren über Mittelfeldplätze nicht hinaus.

1. und 2. Mannschaft 1960/61
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Sportplatzneubau
Anlässlich des Aufstiegs in die Bezirksklasse im Jahre 1966 kam der Gedanke auf, den alten Fußballplatz - mehr ein Provisorium - durch eine neue Anlage zu ersetzen. Die Bauzeichnung wurde vom Architekten Wigger angefertigt, und mit dem ersten Spatenstich am 24. Juni 1969 wurde der Baubeginn eingeleitet. Maßgeblichen Anteil an den Arbeiten am Sportplatz hatten Peter Arenz, Egon Huperz, Franz Löhr, Günter Stahl und viele Schönauer Bürger. Rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum konnte diese Anlage mittels eines dreitägigen Sportfestes offiziell in Betrieb genommen werden. Der Vorstand hatte sich hierzu einiges einfallen lassen: Elf Spitzensportler aus Leichtathletik, Tennis und Fußball traten am Samstag, dem 1. August 1970, zu einem Prominenten-Spiel gegen eine Wendener Auswahl an und gewannen dieses Spiel mit 3:1. Unter ihnen waren so bekannte Namen wie Willi Holdorf, Claus Schiprowski und Axel Schiprowski. Am Sonntag, dem 2. August 1970, erfolgte die Einweihung durch Pfarrer Bieker. Nachmittags spielte eine Gemeindeauswahl gegen den Verbandsligisten RSV Meinerzhagen. Die Auswahl harmonierte erstaunlich gut und verlor nur 2:1. Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende auf der neuen Anlage.
Aber auch in sportlicher Hinsicht gab es in der Spielzeit 1969/70 gute Erfolge zu verzeichnen. Die 1. Mannschaft schaffte den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse und die B-Jugend wurde Kreismeister.Überhaupt hatte sich der Sport in den letzten Jahren gut entwickelt: Die Alte-Herren Mannschaft wurde von Peter Arenz gegründet und bis 1972 geführt.
1967 wurde eine Leichtathletikgruppe unter der Leitung von Ruth Arenz und 1968 eine Ski-Abteilung unter der Leitung des Lehrers Günter Gröger eröffnet.
Das Fußball-Aufgebot der Schönauer wurde komplettiert durch eine A- und D-Jugend sowie einer Reserve-Mannschaft, die 1968/69 Meister in der dritten Kreisklasse wurde.
Obwohl Egon Huperz noch in der Jugend und später in der dritten Mannschaft spielte, übernahm er die Aufgabe des Platzwartes.
Beheimatet war der SV Schönau im Vereinslokal Wurm, wo oft und gerne über vergangene Erlebnisse diskutiert wurde.

Bezirksligamannschaft 1960/61
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