Mit Daniel Cartus, Peter Bäumgen und Christian Koch stoßen drei neue Trainer zum VSV
Unser Vorstand vermeldet die Komplettierung des Trainergespanns für die Saison 2013/2014.
Nachdem uns Thomas Hütte als Trainer der 1. Seniorenmannschaft verlassen hatte, wurde dringend ein Nachfolger gesucht, der das Konzept unseres Verein, das Trainer und Vorstand ausgearbeitet hatten, weiterführt.
Gefunden wurde Daniel Cartus. Der 34-jährige A-Lizenz-Inhaber trainiert derzeit erfolgreich die U23 der Sportfreunde Siegen. Zu seinen sportlichen Stationen zählen namhafte Vereine wie Fortuna Düsseldorf, RW Oberhausen oder 1. FC Saarbrücken.
Ziel unseres Vereins muss es sein, die unglaublich gute Arbeit unserer Jugendabteilung, auch mit Eingliederung der Jugendlichen in den Seniorenbereich fortzusetzen. Während viele Vereine auf die Jugendarbeit anderer Vereine setzen, hat der VSV die Möglichkeit auf selbst ausgebildete Jugendliche zurückzugreifen.
Hier denken wir in Daniel Cartus auch die ideale Ergänzung zu unserem Trainergespann der 2. Seniorenmannschaft mit Alexander Arns und Pasqual Götz gefunden zu haben. Unterstützt wird Daniel Cartus durch den derzeitigen Co-Trainer der U23 der Sportfreunde Siegen, Peter Bäumgen. Der 45-Jährige fungierte vor seiner Zeit bei den Siegenern fünf Jahre als Co-Trainer bei A-Kreisligist VfB Wilden.
Eine weitere wichtige Personalie konnte auch mit der Verpflichtung von Christian Koch als neuen Torwarttrainer abgeschlossen werden. Christian Koch kommt vom SC Drolshagen und wird neben seiner Tätigkeit im Seniorenbereich auch unsere Nachwuchskräfte im Torwartmetier schulen. Christian hat selbst lange Jahre für den VSV gespielt und auch schon im Jugendbereich als Co-Trainer von Alexander Arns unsere Torhüter ausgebildet.
Dies ist ein weiterer Schritt, unseren Jugendlichen eine möglichst gute Ausbildung zu gewähren. Wie lange das noch sinnvoll ist, wird sich in naher Zukunft zeigen.
Gefährdet wird unser Ziel leider durch unsere Funktionäre, die beispielsweise die Vereinswechselentschädigungen im letzten Jahr halbiert haben.
Somit ist es weitaus kostengünstiger und bequemer sich für wenig Geld eine komplette Mannschaft von ausgebildeten Jugendlichen zu kaufen, als eine eigene Jugendabteilung zu unterhalten.
Um zu vermeiden, dass kein Verein mehr eine Jugendabteilung stellt, ist hier seitens der Verbände dringender Handlungsbedarf geboten. Es muss sich für die Vereine einfach lohnen, Zeit und Geld zu investieren und ganz wichtig auch die Früchte zu ernten.