VSV Wenden - Borussia Dröschede 1:1 (0:0)
Viel Engagement, Kampfeinsatz und Klasse sahen die Zuschauer heute von beiden Mannschaften. Nach den letzten eher langweiligen Spielen in Schönau wurden die Fans heute Zeuge eines klasse Spieles.
Die ersten 20 Minuten gehörten dem Gast aus Dröschede, in der 10. Minute musste Andi Klein gleich zweimal alles geben um einen Rückstand zu verhindern. Die größte Chance in dieser Phase ging aber trotzdem an unsere Mannschaft. In der 11. Minute spielte Thomas Hütte, der sich heute im Übrigen ein Sonderlob von Trainer Uwe Neuser verdiente, überlegt quer auf Mentor Hajdari. Sein Schuss wurde vom gegnerischen Torwart pariert, den anschließenden Nachschuss setzte Mario Becker gegen die Unterkante der Latte.
Dröschede drückte nun auf das VSV-Tor. Nach einer Viertelstunde konnte Andi Klein eine Chance vereiteln, eine Minute später ging ein Schuss nur knapp vorbei.
Nachdem 25 Minuten vergangen waren kam unsere Mannschaft endlich gut ins Spiel.
In der 37. Minute lagen sich die VSV-Fans schon in den Armen, das Tor von Henrik Lennarz wurde aber aufgrund von Abseits nicht gegeben.
Nur kurze Zeit später verfehlte ein 16m-Schuss von Mario Becker das Tor nur knapp.
Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten wurde Andre Weigler im Strafraum zu Fall gebracht, folgerichtig ertönte der Elfmeterpfiff des Schiedsrichters. Mohamad Aslan trat zum Strafstoß an und scheiterte am gegnerischen Torwart, so blieb es beim 0:0 zur Halbzeit.
Die erste Chance im zweiten Durchgang hatte der VSV, Ercü Coskuns Schuss aus 18 Metern ging aber über das Tor.
In der 54. Minute zeigte der Schiedsrichter Mohamad Aslan nach einem Foul die gelb-rote Karte. Der fällige Freistoß landete, genial geschossen, im VSV-Tor und es stand 0:1.
Wer aber glaubte unsere Mannschaft würde sich mit zehn Leuten geschlagen geben wurde eines besseren belehrt. Aufgegeben wurde nicht, im Gegenteil, jetzt wurde noch mehr gerannt und gekämpft.
Der in der Halbzeit eingewechselte und unermüdlich rackernde Miki Frtunic hatte nach 70 Minuten seine erste Chance.
Sieben Minuten später stand Mario Becker frei am rechten Pfosten, bekam den Ball aber auf den falschen Fuß.
Miki Frtunic machte es eine Minute später besser und versenkte das Leder zum Hochverdienten 1:1 im Tor!
Im direkten Gegenzug hätte es aber wieder fast gescheppert, ein
mal wieder überragender Andi Klein war allerdings gleich zweimal zur Stelle.
In der 81. Minute sah dann auch ein Dröscheder Spieler die Ampelkarte und so war das Spiel zahlenmäßig wieder ausgeglichen.
Die Stimmung unter den Zuschauern war nun auch auf beiden Seiten gut und man merkte, dass beide Mannschaften noch mehr wollten.
Sieben Minuten vor Schluss scheiterten die Dröscheder einmal mehr an Andi Klein, auf der anderen Seite hatte Miki Frtunic diesmal kein Glück.
In der letzten Spielminute hatte Andre Weigler nach schönem Alleingang noch die Chance zum 2:1, der Ball ging aber links am Tor vorbei.
Am Ende bleibt nur zu sagen, das heute alle endlich wieder mal ein sehr schönes Heimspiel unserer Mannschaft gesehen haben. Wahrscheinlich das Beste der ganzen Saison. Trainer und Zuschauer waren zufrieden und die Serien beider Mannschaften haben ebenfalls gehalten: Dröschede ist seit elf Spielen ungeschlagen, der VSV seit zehn. Ist doch auch was...
Das nächste Spiel in Hagen gegen die SpVg Hagen 11 findet bereits
am Freitag um 19 Uhr statt.
SV Hützemert - VSV Wenden II 4:0 (2:0)
Die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte hatte sich der Wendener Spielertrainer Thomas Struck anders vorgestellt. Die Hützemerter, die er vor zwei Jahren zum Vize-Titel führte, schenkten ihm im Verfolgerduell Platz vier gegen Platz fünf gleich vier Stück ein. "Damit waren die Wendener noch gut bedient", meinte HSV-Trainer Christoph Arens, der Doppel-Torschütze Peter Slominski hervorhob.
VSV II: Habibi, Schulte-Südhoff, Bonfissuto (71. Sturm), Wurm, Struck, Clemens (55. Halbe), Kruse, Sawatzki, Erdemir, Greku, Arns (66. Buchen)
Text: WP
Das nächste Spiel unserer Reserve findet schon am Donnerstag um
19.30 Uhr in Schönau statt.
Gegner ist die SG Listernohl/Windhausen/Lichtringhausen.