Wie bereits bekannt ist der Bau eines neuen Vereinsheimes auf unserer Sportanlage in Schönau geplant.
Aktuelle Informationen dazu finden Sie in Zukunft an dieser Stelle.
Den Bauplan können Sie sich hier als PDF - Datei downloaden bzw. angucken: **klick**
In der Siegener Zeitung stand am 01.06.2005 folgender Artikel:
VSV Wenden strebt Bau eines neuen Clubhauses an.
Altes Gemäuer in Schönau weist erhebliche Mängel auf.
(rudi) Schönau. Der VSV Wenden will eine neue Baumaßnahme angehen. Das Augenmerk richtet sich dabei jedoch nicht auf das Spielfeld. Vielmehr bereitet dem Vorstand das Clubhaus Sorgen. Erhebliche Mängel an der Bausubstanz erfordern eine umfangreiche Renovierung. Diese würde den Vereinssäckel derart belasten, dass es lohnenswerter scheint, neu zu bauen. Dieser Tage informierte der zweite Vorsitzende, Matthias Quast, die Mitglieder über erste Überlegungen des Vereins. Nicht zuletzt, um ihnen ans Herz zu legen, den Verein bei dem Projekt nach Kräften zu unterstützen in ideeller, aber auch finanzieller Hinsicht.
Toiletten, Elektro- und Heizungsanlage, die Wärmedämmung im Dachbereich sowie diverse Kanalarbeiten stünden bei einer Renovierung unter anderem auf dem Plan, ganz abgesehen von den Umkleidekabinen, deren Zustand weit vom Standard entfernt ist. Eine unzureichende Belüftung lässt die Deckenpaneelen bereits leicht durchbiegen. Was hinter dem Putz steckt, lässt sich nur vermuten. Die Bausubstanz ist sehr schlecht, brachten es mehrere Ingenieure auf den Punkt, als sie das Gebäude in Augenschein nahmen. Die Verklinkerung könne zwar noch bis zu fünf Jahrzehnte durchhalten, dass auch die Übrige Bausubstanz diesen Zeitraum schaffe, sei aber fraglich.
Nach ersten Berechnungen würde eine Renovierung des Gebäudes Kosten von mindestens 30 000 € nach sich ziehen. Das lohnt nicht, waren sich Vorstand und Ingenieure einig. Zumal angesichts des regen Spielbetriebs auf’m Nocken ohnehin größere Räumlichkeiten von Nöten sind. Zwei Umkleidekabinen stehen bis dato zur Verfügung, zwei recht kleine, wohlgemerkt.
Sollte man sich für den Bau eines neuen Gebäudes entscheiden, soll sich das grundlegend ändern. Nach ersten Gesprächen mit Sachverständigen und der Gemeinde arbeitete man einen Plan aus, der ein Haus auf etwa
320 m2 Fläche vorsieht. Bislang standen ca. 200 m2 Wohnfläche zur Verfügung, die sich auf zwei Etagen verteilten. Auch das würde sich ändern. Fortan will man einstöckig bauen. Neben Schiedsrichterraum, einer Küche sowie einem Schulungs- und Aufenthaltsraum sollen drei große Umkleidekabinen in dem neuen Vereinsheim Platz finden.
Ob das Vorhaben so umgesetzt wird, entscheiden jedoch die Mitglieder.
Erst in etwa vier Wochen könnte im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung grünes Licht für die Maßnahme gegeben werden. Immerhin würde das Projekt etwa 150 000 € oder mehr kosten, die letztlich auch durch die Mitglieder getragen werden müssten. Verschiedene Spendenmodelle kämen hierfür in Frage.
Bereits bei der Vorstellung der ersten Planungen bestand die Möglichkeit, sich über die geplanten Maßnahmen zu informieren. Neben dem zweiten Vorsitzenden standen auch der Vorsitzende, Severin Kruse, sowie Kassierer Michael Arens Rede und Antwort und zeigten sich zuletzt zuversichtlich. Die anwesenden Mitglieder waren positiv eingestimmt.
Dennoch: Erst bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung könnten erste Schlüsse gezogen werden. Immerhin waren jetzt lediglich rund 50 Mitglieder zugegen, insgesamt zählt der VSV aber 775.
Scan des Artikels aus der Siegener Zeitung: *klick*