Die neunte Skifreizeit der Fachschaft Alpin des VSV Wenden nach Neukirchen war ein echter Knüller. „Der „Club Vier“, der sich aus einem Vier-Sterne-Hotel, einem Vier-Sterne-Bus und vier Skitagen zusammensetzt, konnte noch erweitert werden. Wir hatten vier wunderbare Sonnenskitage“, berichtet der Vorsitzende Jürgen Niklas noch sichtlich angetan vom Pistenvergnügen.
Am 28. Januar starteten 43 skibegeisterte Männer und Frauen im Alter von
25 bis 60 Jahren mit dem Vier-Sterne-Bus von Sauerlandgrußreisen ins Salzburger Land. Bereits beim Abbiegen auf die Autobahn stieg das Stimmungsbarometer. Der Ansturm auf den Kühlschrank ging gleich los und die Vorfreude wurde immer größer. Ein Glück, dass das delikate Bordfrühstück – es gab leckere Canapés und Schnitzel - nach einigen Pils wieder ungeahnte Kräfte freisetzte.

Der Vier-Sterne-Bus von Sauerland-Gruß-Reisen kommt vor dem Vier-Sterne Hotel „Unterbrunn“ in Neukirchen an
Im Vier-Sterne-Hotel „Unterbrunn“ angekommen, ging die Begeisterung weiter. Das Hotel war einfach perfekt für die VSV-Truppe. Es bot ein Kaminzimmer zum gemütlichen Beisammensitzen, eine Latino-Bar für den Après-Ski, das Salettl-Bistro zum Klönen und Schlemmen und zum Abtanzen die Almbar-Disco. Für jede Stimmung das passende Ambiente. Herz, was willste mehr.

Ein wunderbares Skiparadies mit 60 Pistenkilometern lud bei traumhaftem Sonnenwetter zur Abfahrt ein
Und doch war die bis dahin entstandene Begeisterung noch zu toppen. Auf die VSV’ler wartete neben dem traumhaften Wetter eine geniale Piste mit 60 Abfahrtskilometern. Das Highlight war die Talfahrt, 12 Kilometer lang. Von 2000 Meter ging es bis auf 950 Meter runter in den Ort. Rasant, rasant! Nach dem Skifahren, das alle so gut es ging auskosteten, trafen sich die Teilnehmer nachmittags am Après-Schirm. Stimmungsvoll ging es dann weiter ins Hotel mit den unbegrenzten Möglichkeiten. Denn neben Kaminzimmer, Bar, Bistro und Disco lockten außerdem ein Schwimmbad, eine Sauna, eine Aromagrotte, ein Dampfbad und ein Solarium. Vom Allerfeinsten waren auch Frühstück und Abendessen. Das Hotel hat gute Chancen, auch im nächsten Jahr Ziel der VSV-Truppe zu werden, zudem das Städtchen inmitten des Nationalparks Hohe Tauern den Teilnehmern ebenfalls gut gefiel.
Darüber wird sich Neukirchens Bürgermeister Peter Nindl sicher sehr freuen. Er stellte sich persönlich den Teilnehmern der Skifreizeit vor und zeigte sich angetan vom guten Konzept der Urlaubsplanung. Der Bürgermeister aus dem Salzburger Land hatte soviel Freude an der Reisegruppe aus dem Wendschen Land, dass er namens der Gemeinde die Eisbar am Dorfplatz für zwei Geburtstage, die während der Skifreizeit anstanden, zur Verfügung stellte. Wie nicht anders erwartet kam er persönlich vorbei und gratulierte den Geburtstagskindern. Christian Siepermann, der seinen 39. Geburtstag feierte, und Sabine Sauer, die 42 Jahre jung wurde, kamen in den Genuss des Handschlags und der guten Wünsche des Neukirchener Ortschefs.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Am Après-Schirm begann die Freizeit ohne Ski
Zum Skifahrer des Jahres wurde Otmar Becker gekührt. Er bestach durch gutes Fahren und großes Engagement in der Gruppe. Von seiner Nichte Manuela Menne, die neben Jürgen Niklas die Skifreizeit betreute, bekam er unter großem Beifall den begehrten Wanderpokal ausgehändigt.

Skifahrer des Jahres ist Otmar Becker. Seine Nichte Manuela Menne überreicht ihm den begehrten Wanderpokal
Am letzten Abend spielte in der Disco eine extra engagierte Band für die VSV-Truppe auf. Alle waren traurig, dass vier wunderbare Tage dem Ende zugingen. Es war von Anfang bis zum Ende spitze, alle Knochen blieben heil, es gab keine Zerrung und schon gar keine Miesepeter. Ein kleiner Trost ließ dann alle wieder strahlen: Die 10. Skifreizeit ist schon in Planung. Und, wer weiß, vielleicht führt sie wieder nach Neukirchen.
Marianne Möller