VSV Wenden Frauen - SV Hützemert 2005/06

Zuletzt geändert: 2006-04-13 16:15:09
7:0 Erfolg der Frauen
 02.04.2006


VSV Wenden - SV Hützemert 7:0 (3:0)

Einige mit Bammel plus einige mit Vorfreude plus die Übrigen macht insgesamt 12 VSV Damen am heutigen Sonntag. Das tat dem Spielfluss der Wendschen aber keinen Abbruch, denn nach knapp 30 Sekunden netzte Kathrin Grebe zum ersten Mal frech mit der Hacke ein. Gut für das angeknackste Selbstbewusstsein der Wendschen, die sich relativ geordnet und gut präsentierten, trotz der teils miserablen Vorbereitung. Melanie Zeppenfeld dürfte wohl spätestens heute allen Zuschauern bewiesen haben, wie wichtig sie für das Spiel ihrer Mannschaft ist; sie bewegte sich viel und dribbelte den Gegner in schönen Doppelpässen mit Kathrin Grebe fast schwindelig.
Ein feines Pässchen von Kerstin Stursberg wusste Kathrin Grebe nach knapp 10 Minuten richtig zu nehmen und verwandelte zum nächsten Treffer. Ein wunderschöner Freistoss von ihr nach etwa einer halben Stunde bedeutete nicht nur den Hattrick sondern auch den absolut verdienten 3:0 Pausenstand.
Hützemert kam kaum aus der eigenen Hälfte raus, und scheiterte wenn, an der sicheren Abwehr, die vor allem auch durch Maria Stursberg, die eine sehr gute Zweikampfbilanz aufwies, sicher stand.
VSV-Keeper Jeanette Niederschlag hatte nicht eine Ballberührung
in Halbzeit 1.
Nach der Pause ging es munter weiter, Kathrin Grebe hatte immer noch "Tor-Hunger" und erhöhte auf 4:0. Nach knapp 70 Minuten und einem starken Kopfball von Anette Katzer, den die kleine, schmale Torhüterin vom HSV nur abprallen lassen konnte, brauchte Christin Schuchert nur noch einzunetzen. 5:0. Hätte Anette Katzer beim eins gegen eins ein bisschen mehr Mut könnte sie wohl einige Tore auch selbst erzielen, denn im Laufduell hatte keine der Hützemerterinnen eine Chance gegen die flotte Dame vom VSV.
Ob es nun einfach nur Nachlässigkeit, Müdigkeit, mangelnde Konzentration oder Übermut war, darüber lässt sich streiten, doch die Wendener liessen nun etwas nach und die Hützemerter konnten nun ab und an gefährlich werden. Sie kamen zu Torschüssen, erkämpften sich Ecken und versuchten kleine Fehler und Unsicherheit im Wendener Defensiv-Bereich auszunutzen. In einen Anschlusstreffer umsetzen konnten sie dies aber nicht.
Den Wendenern gelang dies heut definitiv besser: Ecke Kerstin Stursberg, Melanie Zeppenfeld springt fast artistisch in die Flanke hinein und kommt zu ihrem zweiten Saisontor.
Kurze Zeit später Revanche, Melanie Zeppenfeld mit Flanke auf Kerstin Stursberg, die diese dankbar annimmt und ebenfalls unhaltbar verwertet. 7:0.
Personaländerung noch mal 10 Minuten vor Abpfiff. Kathrin Grebe tauschte nach einem guten Spiel mit Annemarie Sauermann. Diese wirbelte noch einige Minuten mit Michaela Ohm im Sturm. Christin Schuchert, die in der Zeit den Liberoposten übernahm, hatte hinten alles im Griff und auch Sonja Grebe durfte erstmals 90 Minuten überstehen. Wer hat diese Frau nur immer auf die Bank verbannt? Man weiß es nicht, aber eins ist sicher, sie wird sie wieder überstehen! Endstand des guten Spiels war ein verdientes 7:0 für die Gastgeber.

VSV Wenden: Jeanette Niederschlag, Michaela Ohm, Maria Stursberg, Katrin Kühr, Sonja Grebe, Anette Katzer, Kerstin Stursberg, Katharina Weiß, Melanie Zeppenfeld, Christin Schuchert, Kathrin Grebe (80. Min. Annemarie Sauermann)
Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Kathrin Grebe, 5:0 Christin Schuchert, 6:0 Melanie Zeppenfeld, 7:0 Kerstin Stursberg