FSV Werdohl - VSV Wenden 3:2 (1:0)
Eigentlich schien beim 2:0 kurz vor Schluss nichts mehr anzubrennen für die Werdohler, doch dann brachte ein Eigentor von Rattelsberger den Gast ins Spiel zurück.
In der spannenden Schlussphase mussten die Schützlinge von Trainer Detlef Luchtenveld zittern, doch am Ende behielten sie die Punkte.
Das Spiel schien seinen erhofften Verlauf zu nehmen, als Sauerborn in der 8. Minute seinen 20m-Freistoß zum 1:0 ins Netz beförderte. Doch die Gastgeber versäumten es, konsequent nachzufassen; sie spielten zu umständlich. Nach einem Missverständnis in der FSV-Abwehr stand Wendens Al Saleh plötzlich vor dem Werdohler Tor, doch sein Schuss ging über den Kasten (19.).
Doch nach und nach fanden die Platzherren zielstrebiger den Weg zum gegnerischen Tor, wobei sich vor allem Grahovac und Garcia-Hidalgo durch gescheite Vorarbeit bemerkbar machten. Topcu (25.) und Hense (33.) blieben mit ihren Aktionen allerdings erfolglos. Wenig später versagte auch Kessler in aussichtsreicher Position; auch hier hatte Garcia die Vorarbeit geleistet. Kurz vor dem Halbzeitpfiff klärte auf der anderen Seite FSV-Keeper Brocca gegen Al Saleh.
Als Topcu neun Minuten nach Wiederbeginn ein Missverständnis in der VSV-Abwehr zum 2:0 nutzte, schien die FSV einem relativ ungefährdeten Sieg entgegen zu streben. Zudem brachte die Einwechslung von Krengel mehr Esprit in die Werdohler Offensive. Und hinten passten die Gastgeber in der Regel sehr gut auf. In der 75. Minute klärte Aydin vor dem einschussbereiten Schönauer - eine der wenigen Möglichkeiten der Gäste.
Doch wer keine Probleme hat, der schafft sich selbst welche: Als Rattelsberger nach einem Missverständnis mit dem weit vor dem Kasten stehenden FSV-Keeper Brocca ein Kopfball-Eigentor zum 2:1 unterlief, war der sicher geglaubte Erfolg plötzlich in Gefahr. Selbst Stenmans Treffer zum 3:1 (86.) war nicht die Erlösung, weil Wendens Schlussoffensive mit Celal Aydins 3:2 (89.) belohnt wurde. Die FSV-Elf steuerte den Vorsprung über die Zeit.
VSV: Klein, Schulte-Südhof (85. Meurer), Wurm, Fernholz, Coskun (66. Ulutas), Kucan (55. Schönauer), Celal Aydin, Kofler, Al Saleh, Aslan, Hirth
Quelle: WR
Das nächste Spiel findet Ostermontag in Schönau statt, zu Gast ist der
SC Plettenberg.
VSV Wenden II - Eintracht Kleusheim 2:3 (2:2)
Durch zwei Tore von Roman Popcyk (15.) und (20.) mit verwandeltem Foulelfmeter führte die Eintracht mit 2:0. Thomas Reichling (32.) und Daniel Schwank (37.) glichen aus.
Nach der Pause verflachte die Partie. Gerhard Kimm für Kleusheim (57.) und Thomas Reichling (66.) sahen jeweils die Ampelkarte wegen Schiedsrichterbeleidigung. Den Siegtreffer zum 3:2 schoss Frank Kleine (55.).
Quelle: WR