SV Ottfingen - VSV Wenden 1:0 (1:0)
VSV Damen müssen sich knapp geschlagen geben / 1:0 Niederlage am Ottfinger Siepen
Ottfingen. Personell stark geschwächt hatten sich die Wendener an diesem Ostermontag aber trotzdem vorgenommen, erhobenen Hauptes vom Platz gehen zu können, egal wie das Derby enden würde. Nach der 6:1 Pleite aus dem Hinspiel wollte man heute wenigstens Kampfbereitschaft zeigen und die voraussichtliche Niederlage in Grenzen halten.
Zu Beginn war die Partie sogar recht ausgeglichen und der VSV konnte dem Ottfinger Ansturm noch recht gut standhalten. Auf beiden Seiten gab es Möglichkeiten in Führung zu gehen.
Nach knapp 35 Minuten gelang das einer Ottfinger Stürmerin mit einem strammen Schuss ins linke untere Eck, an den VSV-Torfrau Iris Hennecke nicht mehr dran kam.
Die Wendener ließen nun etwas nach und wurden stark in die Defensive gedrängt. Kurz vor der Pause verfehlte ein „Knaller“ von SVO´s Dunja Madunic nur knapp das Tor.
Doch auch auf der anderen Seite war ein wunderschöner Spielzug zu sehen: Nach feinem Doppelpass gelang es Melanie Zeppenfeld (gelbe Karte in der 65. Min.) sich im Konter über rechts außen durchzusetzen und eine tolle Flanke auf die mitgelaufene Kathrin Grebe zu schlagen, deren Kopfball aber pariert werden konnte.
In der 2. Halbzeit drängte der Tabellenzweite vom Siepen auf Ausbau der Führung. Sie waren nun spielbestimmend und erarbeiteten sich mehrere gute Möglichkeiten, unter denen auch zwei „Lattenkracher“ waren. Die VSV Abwehr mit Michaela Ohm, Katrin Kühr, Sonja Grebe und Jeanette Niederschlag (heute ein Art Vorstopper) stand aber soweit ganz gut, so dass es den Ottfinger Spielerinnen doch schwer gemacht wurde. Auch auf Wendener Seite ergaben sich noch ein ums andere mal Konterchancen, die aber entweder am Sechzehner endeten oder dessen Torabschluss nicht in einen Ausgleichstreffer verwandelt werden konnte. Am Ende blieb es beim 1:0.
Schade, für Wenden wäre auch mehr drin gewesen. Im Ganzen sicherlich kein unverdienter Sieg für den SV Ottfingen, aber das Ziel der VSV Frauen erhobenen Hauptes den Platz verlassen zu können, haben sie ganz sicher erreicht.
VSV WENDEN: Iris Hennecke, Michaela Ohm, Katrin Kühr, Sonja Grebe, Jeanette Niederschlag, Katharina Weiß ( 71. Min. Janine Prinz), Anette Katzer, Melanie Zeppenfeld, Kerstin Stursberg, Annemarie Sauermann, Kathrin Grebe
Text: Katharina Weiß