SuS Langscheid/Enkhausen - VSV Wenden 1:3 (0:2)
Es war ein schöner Sonntag für den Fußball-Landesligisten VSV Wenden: Erst der eigene 3:1-Sieg beim SuS Langscheid-Enkhausen, dann die Niederlagen der Keller-Konkurrenten Niederschelden und Sundern.
Grundlage für den nicht unverdienten, auf Grund der Langscheider Dominanz nach der Pause zwar glücklichen dritten VSV-Auswärtssieg war die große kämpferische Bereitschaft der gesamten Wendener Truppe.
Hinzu kam der bei der Langscheider Daueroffensive überragende VSV-Torwart Andreas Klein. Der hatte sich nur einmal durch Garbes Direktabnahme aus kurzer Distanz zum 1:2-Anschluss (58.) überraschen lassen. Dagegen ließ Klein gleich dreimal mit Glanztaten die SuS-Stürmer Raci, Besser und nochmals Raci regelrecht verzweifeln.
Andererseits war die Neuser-Truppe in Halbzeit eins die klar bessere Mannschaft auf dem Langscheider Kunstrasen. Da gestatteten die Manndecker Fernholz und Wurm ihren Gegenspielern Bresser und Garbe überhaupt nichts. Außerdem wirkten die schnellen von Kucam über rechts und Celil Aydin über links vorgetragenen schnellen VSV-Attacken torgefährlicher als das blinde Anrennen der Hausherren.
Bevor Gökhan Kucam (30.) mit sehenswertem Distanzschuss genau ins obere Dreieck und Rabi Al Saleh (35.) nach tollem Zusammenspiel mit Celal Aydin die verdiente 2:0-Pausenführung herausschossen, hatten Al Saleh (14.), der an SuS-Keeper Nieder scheiterte, und Kucam (28.) weitere gute VSV-Chancen vertan.
Nach dem Seitentausch änderte sich das Bild grundlegend. SuS-Trainer Ottmar Griffel brachte mit Merschmeier und Raci neue Kräfte, löste seinen Libero auf und setzte alles auf eine Karte. Die aufopferungsvoll fightenden Wendener stemmten sich mit aller Macht dagegen und blieben mit schnellen Kontern nicht untätig. Einer davon brachte dann in der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung für die Neuser-Truppe. Einen schnellen Vorstoß über den eingewechselten Erdogan Ulutas drückte Christoph Schönauer aus kurzer Distanz zum alles klar machenden 1:3 ein.
VSV-Trainer Uwe Neuser brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: "Auf Grund der überlegenen Langscheider Spielweise nach dem Wechsel, war unser Sieg glücklich, doch insgesamt nicht unverdient, weil wir in den ersten 45 Minuten dem Spiel unsern Stempel aufgedrückt haben sowie nach dem Wechsel bei Langscheider Dauerdruck auch zu einigen guten Konterchancen kamen. Der Klassenerhalt ist jetzt wieder realistisch, aber noch ein weiter Weg. Die Hoffnung ist jedenfalls gestiegen."
Quelle: WP
VSV Wenden II - TuS Rhode 0:8 (0:5)
Keine Chance hatte unserer Reserve heute gegen den Aufstiegsaspiranten aus Rhode.
Zur Halbzeit stand es bereits 5:0 für die Gäste. Nach der Halbzeit konnte etwas besser dagegen gehalten werden, drei weitere Tore waren aber leider nicht mehr zu verhindern.
Am Mittwoch spielt unsere zweite Mannschaft um 19 Uhr in Biggetal.