VSV Wenden - SpVg Olpe 2:5 (1:2)
Maßlos enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft war VSV-Trainer
Uwe Neuser gestern nach der 5:2-Heimpleite gegen die
Spielvereinigung Olpe.
Allerdings vergaß Neuser dabei nicht, die überragende Leistung der Gäste anzuerkennen: "Olpe war die klar bessere Mannschaft. Selbst im kämpferischen Bereich war das der Fall. Insgesamt waren wir dem Gast über die gesamten 90 Minuten hoffnungslos unterlegen."
Bereits in der Anfangsphase deutete sich die Überlegenheit der Michailidis-Schützlinge an. Ein alles überragender Thomas Hütte schaltete und waltete, wie er wollte. Zudem zeigte er ein Laufspiel wie selten und glänzte mit passgenauen Zuspielen. Zudem gab Hütte in der 10. Minute einen scharfen Schuss auf das VSV-Tor ab. Den von Torwart Andy Klein abgewehrten Ball schoss der ebenfalls sehr starke Björn Schneider aus sechs Metern zum 0:1 in die Maschen.
Obwohl Wenden versuchte, Ordnung und Ruhe in das eigene Spiel zu bringen, waren Ausgleichschancen bis auf eine Szene aus der 26. Minute, als ein Wurm-Freistoß knapp am rechten Winkel vorbeistrich, Mangelware.
Olpe hingegen war immer brandgefährlich. So auch in der 31. Minute, als Christian Luke eine scharfe Flanke von Dennis Krämer aus kurzer Distanz zum 0:2 über die Linie drückte. Fünf Minuten später kehrte erstmals wieder so etwas wie Hoffnung in das VSV-Lager zurück. Hier war es Micki Frtunic, der eine Al Saleh-Flanke mit dem Knie zum Anschlusstreffer nutzte.
Wäre ein Freistoß von Al Saleh aus der 43. Minute nicht nur auf die Olper Torlatte getropft, hätte es vielleicht noch eine Wende gegeben.
Doch die letzte Hoffnung zum Guten raubte Karl Gojski den Wendenern mit einem Seitfallziehertor zum 1:3. Als dann Thomas Rath in der 56. Minute seine ausgezeichnete Vorstellung mit dem 1:4 krönte, waren alle Messen gelesen. Daran änderte auch das 2:4 aus der 74. Minute durch Rabi Al Saleh nichts mehr. Im Gegenteil: Das Olper Spiel lief weiter wie ein
Uhrwerk und stellte den VSV Wenden vor schier unlösbare Aufgaben.
Daher war es nicht überraschend, das Björn Schneider in der 82. Minute
den Spielstand auf 2:5 hochschraubte. So blieb Olpes strahlendem Trainer Kosta Michailidis nur noch die Feststellung: "Ich denke, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Nur nach dem 2:1 haben wir kurz den Faden verloren."
VfR Rüblinghausen - VSV Wenden II 6:0 (1:0)
Schon zur Pause hätte der VfR alles klar machen müssen. Doch es hieß nur 1:0. Im zweiten Abschnitt fielen dann die Treffer. Mentor Hajdari war dreimal erfolgreich (20., 60. und 80.) Khaled Mustamandy zweimal (85. und 87.) und einmal Rafael van der Wielen (66.). Der Gast hatte während der 90 Minuten nicht eine einzige klare Möglichkeit.
Quelle: WR