VSV Wenden - LWL 4:1 (0:1)
VSV Frauen schlagen LWL 4:1 im Nachholspiel
Schönau. Erste Halbzeit verschlafen und vermasselt, die Zweite hingegen war dann auch aus Wendener Sicht ansehnlich.
Der VSV Wenden in gelben Leibchen startete denkbar schlecht ins Spiel. Kein Ball wurde angelaufen, man überließ dem Gegner viel Raum, gute Pässe oder Flanken waren selten, stattdessen Pressschläge, Fehlpässe und Befreiungsschläge in kerzengrader Form nach oben. Resultat war die
0-1 Führung für die Gäste von LWL. Wie ausgewechselt dann alle
VSV-Damen nach der Halbzeitpause. Durch ein schon fast schönes Eigentor gelang der Ausgleich.
Die Wendener machten nun viel Druck und schienen ihre eigentliche Klasse wiedergefunden zu haben. Gute Spielzüge brachten die LWL-er nun stark unter Druck. So auch in der 61. Min., in der Kerstin Stursberg mit einem strammen Schuss die 2-1 Führung erzielen konnte. Wenige Minuten später wird aus ihrer Flanke von rechts außen ein flattriger Torschuss, den die LWL-Keeperin unglücklich selbst in ihr Tor manövrierte. Viel bissiger und willensstärker wirkte nun die gesamte Wendener Elf: Die Schwächen und Patzer aus der ersten Hälfte wurden nun immer seltener, stattdessen zeigte man Einsatz und Mut. Dieser wurde belohnt und wieder war es Kerstin Stursberg, die auch das dritte Wendener Tor erzielte. Für einen schönen Abschluss sorgte dann Christin Schuchert mit dem 4-1.
Um einiges leichter wäre es wohl gewesen, hätte man direkt so gespielt wie nach der Pause. Auch das Ergebnis wäre dann vermutlich etwas höher ausgefallen.
VSV WENDEN: Jeanette Niederschlag, Maria Stursberg, Janine Prinz, Michaela Ohm (46. Min. Karin Briel), Sonja Grebe, Kerstin Stursberg, Katharina Weiß, Melanie Zeppenfeld, Anette Katzer, Barbara Sondermann, Christin Schuchert
TORE: 1-1 Kerstin Stursberg, 2-1 Kerstin Stursberg, 3-1 Kerstin Stursberg,
4-1 Christin Schuchert
25.Mai 2006, 21. Spieltag: Wer dachte die Leistung der ersten Halbzeit vom Dienstagabend wäre nicht mehr zu unterbieten ... heute bewies man, dass es noch schlimmer geht
Brachbach - VSV Wenden 2:5 (2:2)
Am Ende trotzdem drei glückliche Punkte für ein 2-5 Sieg des VSV
Brachbach. Der Matschboden und Dauerregen lud nicht gerade zu einem netten Spielchen ein, aber zwischenzeitliche Orientierungslosigkeit der Wendener war damit auch nicht zu rechtfertigen. Brachbach, hoch motiviert, machte von Beginn an das Spiel und somit schwer Druck auf die wackelige Wendsche Abwehr. Vom Erfolg gekrönt war das schon nach 17 Minuten: Verdiente 1-0 Führung für die Siegerländer. Als dann auch noch Kerstin Stursberg nach einem Foul verletzt liegen bleiben musste, wurde das Loch im Mittelfeld noch offensichtlicher. Drei bis vier bange Minuten, in der die Brachbacher ihre sehr guten Chancen aber nicht nutzen konnten. Im Gegenteil, Kerstin Stursberg gerade wieder dabei, wird nochmals gefoult; es gibt Freistoss für den VSV am Sechzehner: Dafür haben sie Kathrin Grebe. Wie aus dem „Eff-Eff“: 1-1 Ausgleich.
Kurz darauf sogar das etwas glückliche Führungstor durch einen schönen Treffer von der schnellen Anette Katzer. Die Freude währte nicht lange. Eine Brachbacherin hatte wiedermal viel Platz auf dem Weg zum Tor, und verwandelte zum 2-2 Pausenstand.
In der 2. Halbzeit gelang endlich auch mal dem VSV sein Spiel aufzubauen, und die Gegenspieler einigermaßen im Zaum halten zu können. Kathrin Grebe dann per Gewaltschuss von der 16m-Grenze zum 2-3. Ein sicherer Aufbau von hinten (v.a. Maria Stursberg mit überzeugend guter Leistung) nach vorne war nun öfter zu sehen, und Wenden übernahm nun endlich das Ruder: Wieder Anette Katzer in der 74. Min. zum 2-4. Den Schlusspunkt setzte die starke Kathrin Grebe mit dem 2-5.
Letztendlich doch verdiente 3 Punkte für Wenden, aber ähnliches wie in Halbzeit 1 sollte man gegen die Freudenberger am kommenden Sonntag besser vermeiden. Das könnte ja auch mal in die Hose gehen.
Dank an dieser Stelle übrigens an Alex, ... mit nur 10 Damen wäre dieses Spiel mehr als schwer geworden!
VSV WENDEN: Karin Briel, Janine Prinz, Sonja Grebe, Maria Stursberg, Barbara Sondermann, Katharina Weiß, Kerstin Stursberg, Alexandra Weiß, Anette Katzer, Kathrin Grebe, Melanie Zeppenfeld
TORE: 1-1 Kathrin Grebe, 1-2 Anette Katzer, 2-3 Kathrin Grebe,
2-4 Anette Katzer, 2-5 Kathrin Grebe
Am Sonntag spielen unsere Frauen am letzten Spieltag
gegen Freudenberg.
Anstoß ist um 11 Uhr in Schönau.