VSV Frauen mit tollem 6-1 Erfolg über LWL
Weltringhausen. Aus den letzten drei Spielen neun Punkten zu holen, war und ist das angestrebte Ziel der Wendschen Damen. „Wenigstens noch Platz 4 zu erreichen, muss drin sein“ so der Coach.
Heute war ein guter Anfang dafür. Der VSV, von Beginn an überlegen, legte mit dem erwünschten „Vollgas“ los, und machte aus der Partie ein Spiel auf ein Tor. Offensiv aufgestellt wollte man schnell eine sichere Führung erlangen. Nach 2-3 guten Möglichkeiten passte dann ein Fernschuss per Bogenlampe von Katharina Weiß genau ins Netz. Das 2-0 liess nicht lange auf sich warten. Doppelpass mit Michi Ohm, die einen schönen Schuss im Tor versenkte.
Kathrin Grebe, Kerstin Stursberg und Christin Schuchert machten vorne ebenfalls mächtig Wind, und es konnte immer wieder ansehnliche Spielzüge herausgespielt werden, bei denen nur der krönende Abschluss fehlte.
Top-Torjäger Kathrin Grebe liess es sich dann kurz vor der Pause aber nicht nehmen noch auf 3-0 zu erhöhen. Keine Chance für LWL-Torfrau den Nachschuss noch zu halten. Wenig später wieder Michi Ohm, die heute mit viel Laufarbeit eine gute Partie ablieferte und für den 4-0 Pausenstand sorgte. Mannschaft und Coach durften zufrieden sein.
Die 2. Hälfte verlief etwas ausgeglichener; auch LWL traute sich mal in des Gegners Strafraum. Die VSV-Torfrau muss raus kommen und schützt außerhalb des Strafraumes ihr Gesicht mit den Händen vor dem nahenden Schuss. Eine strittige Entscheidung, die der Schiedsrichter mit der roten Karte bestrafte und der Gastgeber mit klatschendem Beifall kommentierte.
Edel-Joker Jeanette Niederschlag musste ihre Torwart-Qualitäten also wieder herausholen und sprang ein. Christin, die sich wacker geschlagen hatte auf links außen, verließ für sie das Feld.
„Jetzt erst recht“ konnte man beim VSV hören und sehen: Kathrin Grebe erhöht auf 5-0.
Wunderschöne Möglichkeiten waren trotz der Deziemierung noch anzuschauen. Ecken, tolle Kopfbälle und Fernschüsse sorgten immer wieder für Gefahr bei LWL. Eine Unachtsamkeit in der Deckung ließ eine Stürmerin des Gastgebers eine hohe Flanke reinbringen, die sich senkte und den Anschlaußtreffer für LWL bedeutete. Zwar ärgerlich, aber nicht weiter schlimm: Vorwurf an niemanden.
Außerdem erhöhte ja Sonja Grebe noch mit einem schönen Schuss wie im Training auf den 6-1 Endstand.
Text: Katharina Weiß