Geschichte

Vor der Fusion

Rückblick auf den SV Schönau

Der Sportverein Schwarzweiß Schönau, später SV Schönau, ging aus der Mannschaft des DJK Schönau hervor, dessen Gründungsjahr 1928 war. Der Fußballverein wurde 1930 gegründet und konnte sein erstes Spiel gegen Thieringhausen mit 2:1 für sich entscheiden. Der Vorstand dieses neugegründeten Vereins setzte sich zusammen aus Anton Huperz (1. Vorsitzender), Peter Halbe (1. Geschäftsführer), Josef Burghaus (2. Geschäftsführer) und Lorenz Breuer (Kassierer). Von 1930 bis 1933 wurde im Zuge der Notstandsarbeiten der Sportplatz gebaut der von Pater Wenzel aus Olpe bei strömenden Regen eingeweiht wurde.

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Die Nachkriegszeit Im Jahr 1945 wechselte das Amt das 1. Vorsitzenden an Josef Burghaus. Ihm folgten Fritz Schumann, Edmund Zeppenfeld, Josef Jung, Anton Huperz, Alois Koch und Paul Middel. Ab April 1966 übernahm Peter Arenz, der bereits seit 1956 dem Vorstand angehörte, diesen verantwortlichen Posten und wurde auch nach der Fusion der Vereine aus Wenden, Altenhof und Schönau in diesem Amt bestätigt. Die Schwierigkeiten, während den ersten Nachkriegsjahren den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, zeigen sich anhand folgender Anekdoten: Der erste Trainer Küppers aus Geisweid wurde von jedem Spieler mit Naturalien bezahlt. Auf ähnliche Weise wurde der erste Ball beschafft. Ging ein Fußball kaputt, wurde in der Regel aus zwei Bällen ein neuer zusammen genäht. Auch die Fans, die ihre Mannschaft zu Auswärtsspielen begleiteten, bezahlten ihre Fahrt mit so genannten Währungseiern.

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Auch sportlich ging es zunächst nur langsam bergauf. Lange Zeit spielte man in der Kreisklasse, ehe sich in der Spielzeit 1958/59 mit dem Gewinn der Kreismeisterschaft Olpe und dem Aufstieg in die Bezirksklasse der erste große Erfolg einstellte. In den ersten beiden Spielen in dieser Klasse sorgte die Truppe bereits für Furore. Die technisch gut spielenden Schönauer schlugen auf eigenem Platz die Elf von Kaan-Marienborn mit 3:0 und deklassierten den VfR Siegen im Leimbachstadion mit 5:1. Die Presse sprach sogar von Aufstieg, doch es reichte zum Schluss nur zu einem guten Mittelfeldplatz. In der darauf folgenden Saison musste man wegen eines fehlenden Pluspunktes wieder in die Kreisklasse absteigen. In den nächsten drei Jahren wurde der Wiederaufstieg nur knapp verfehlt, ehe es den Spielern um Übungsleiter Flucht in der Spielzeit 1965/66 gelang, wiederum in die Bezirksklasse aufzusteigen. Leider konnte diese Klasse nicht gehalten werden, obwohl im Laufe der Saison der spätere Kreisvorsitzende des Fußball- und Leichtathletikverbandes, Leo Stickeler, gewonnen wurde, und damit noch Hoffnung auf den Klassenerhalt aufkam. Durch den Abgang guter Spieler kam man in den letzten zwei Jahren über Mittelfeldplätze nicht hinaus.

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Sportplatzneubau Anlässlich des Aufstiegs in die Bezirksklasse im Jahre 1966 kam der Gedanke auf, den alten Fußballplatz – mehr ein Provisorium – durch eine neue Anlage zu ersetzen. Die Bauzeichnung wurde vom Architekten Wigger angefertigt, und mit dem ersten Spatenstich am 24. Juni 1969 wurde der Baubeginn eingeleitet. Maßgeblichen Anteil an den Arbeiten am Sportplatz hatten Peter Arenz, Egon Huperz, Franz Löhr, Günter Stahl und viele Schönauer Bürger. Rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum konnte diese Anlage mittels eines dreitägigen Sportfestes offiziell in Betrieb genommen werden. Der Vorstand hatte sich hierzu einiges einfallen lassen: Elf Spitzensportler aus Leichtathletik, Tennis und Fußball traten am Samstag, dem 1. August 1970, zu einem Prominenten-Spiel gegen eine Wendener Auswahl an und gewannen dieses Spiel mit 3:1. Unter ihnen waren so bekannte Namen wie Willi Holdorf, Claus Schiprowski und Axel Schiprowski. Am Sonntag, dem 2. August 1970, erfolgte die Einweihung durch Pfarrer Bieker. Nachmittags spielte eine Gemeindeauswahl gegen den Verbandsligisten RSV Meinerzhagen. Die Auswahl harmonierte erstaunlich gut und verlor nur 2:1. Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende auf der neuen Anlage. Aber auch in sportlicher Hinsicht gab es in der Spielzeit 1969/70 gute Erfolge zu verzeichnen. Die 1. Mannschaft schaffte den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse und die B-Jugend wurde Kreismeister.Überhaupt hatte sich der Sport in den letzten Jahren gut entwickelt: Die Alte-Herren Mannschaft wurde von Peter Arenz gegründet und bis 1972 geführt. 1967 wurde eine Leichtathletikgruppe unter der Leitung von Ruth Arenz und 1968 eine Ski-Abteilung unter der Leitung des Lehrers Günter Gröger eröffnet. Das Fußball-Aufgebot der Schönauer wurde komplettiert durch eine A- und D-Jugend sowie einer Reserve-Mannschaft, die 1968/69 Meister in der dritten Kreisklasse wurde. Obwohl Egon Huperz noch in der Jugend und später in der dritten Mannschaft spielte, übernahm er die Aufgabe des Platzwartes. Beheimatet war der SV Schönau im Vereinslokal Wurm, wo oft und gerne über vergangene Erlebnisse diskutiert wurde.

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Rückblich auf den SV Altenhof

Der FC Altenhof wurde im Jahre 1930 als DJK-Verein gegründet. Zu den Gründern zählten seinerzeit Josef Schneider, Ernst Greis, Josef Weber und Rudolf Schneider. Nach seiner Gründung spielte der Verein zunächst in den Spielklassen der Deutschen Jugend Kraft, wo er in der D-Klasse begann und später in die C-Klasse aufrückte. Im Jahr 1932 begann man mit dem Bau eines Sportplatzes mit der Unterstützung des damaligen Landrates Josef Schrage aus Olpe und dem Präses des Vereins, Vikar Lissy aus Wenden. Der Spielbetrieb konnte nach der Fertigstellung im Jahr 1935 aufgenommen werden.Die Geschicke des Vereins lagen zu dieser Zeit in den Händen des späteren Ehrenvorsitzenden Josef Schneider. Im Jahre 1935 übernahm Fritz Brüser dieses Amt bis zur Einstellung des Spielbetriebes im Krieg. Der Wiederaufbau Nach dem Krieg ergriff Josef Schneider zunächst erneut die Initiative und organisierte wieder einen geordneten Spielbetrieb. Unter ihm wurde die Mannschaft in die 1. Kreisklasse eingestuft, wo sie schon in der Spielzeit 1948/49 Meister wurde und nach dem Entscheidungsspiel gegen Saalhausen, das man 3:1 gewinnen konnte, in die Bezirksklasse Siegerland aufstieg. Doch man konnte diese Klasse leider nicht halten. Auch in der Vereinsführung gab es einen Wechsel: Hans Pracht übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. Ihm folgten Vinzenz Brüser, Josef Schneider, Rudolf Schneider, Josef Wilmes und Josef Alfes. Seit 1964 lag die Verantwortung in den Händen von Gerhard Hirschberg und dem Geschäftsführer Walter Alfes.

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Der Erfolg Bereits zwei Jahre nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse wurde der Wiederaufstieg erreicht. Und 1956 war es dann soweit: Der FC Altenhof wurde Meister und stieg in die Landesliga auf. Was keiner erwartet hatte schaffte ein verhältnismäßig kleiner Verein. Das diese Leistung keine Eintagsfliege war, zeigt die Tatsache, dass man sich sieben Jahre halten konnte und meistens im Vorderfeld zu finden war. Nach dem Aufstieg reichte das Sportgelände nicht mehr aus. Wieder war es Josef Schneider, der mit dem Architekten Josef Alfes und vielen anderen Altenhofer Bürgern das Projekt eines Sportplatzbaus anging. Der neue Platz wurde mit einem Spiel gegen den damaligen Oberligisten SV Sodingen eingeweiht. Es war sehr beachtlich für einen Verein solcher Größenordnung, dass man sich jahrelang unter Vereinen wie Klarfeld, Iserlohn, Menden und Lüdenscheid behaupten konnte. Sogar gegen den amtierenden Deutschen Meister der Amateurklasse SF Siegen musste man im Pokalwettbewerb spielen. Im Jahr 1963 waren die glanzvollen Zeiten vorbei. Man stieg in die Bezirksklasse ab und später sogar in die Kreisklasse. Der FC Altenhof brachte viele namhafte Spieler heraus, deren Namen eng mit dem Fußball-Geschehen im Kreis Olpe verbunden sind. Zu den Stützen der Mannschaft zählten unter anderem die Spieler Franz, Josef und Hubert Alfes, die Brüder Albert und Paul Schlimm, Josef und Oswald Arens, Helmut und Herbert Schneider, Helmut Weingarten, Fritz Schönauer, Willi Stahl und Helmut Rademacher.

Rückblick auf den SV Wenden

Am 26.10.1961 trafen sich im damaligen Vereinslokal Wurm 28 Gründungsmitglieder und riefen den DJK SV Wenden ins Leben. Den ersten geschäftsführenden Vorstand bildeten Josef Arens (1. Vorsitzender), Alfons Häner (1. Geschäftsführer) und Helmut Weingarten (1. Kassierer). Doch der Anfang war sehr beschwerlich, zudem das Interesse der Senioren dermaßen nachließ, dass man die 1. Mannschaft nach nur wenigen Monaten vom Spielbetrieb abmelden musste. Ab 1963 vertraten nur noch die Jugendmannschaften die Farben des DJK  SV Wenden auf der heimischen Fußballbühne. Den ersten nennenswerten Erfolg erzielte die A-Jugend im Jahr 1964 im Jugendkreispokal, als man erst im Semifinale scheiterte. Von 34 beteiligten Mannschaften belegte man damals einen hervorragenden dritten Platz.

Die Wende zum Aufschwung Im Jahr 1967 konnte endlich wieder eine Seniorenmannschaft angemeldet werden, die in die dritte Kreisklasse eingestuft wurde und sofort einen Platz im vorderen Mittelfeld erreichte. Der Aufwärtstrend der Senioren wirkte sich positiv auf das gesamte Vereinsgeschehen aus. Die A-Jugend wurde auf Grund ihrer Spielstärke der Sonderklasse zugeordnet und wurde Vize-Herbstmeister. Für eine Sensation sorgte die Schülermannschaft. Wollte sie noch Herbstmeister werden, musste sie im letzten Spiel gegen Hillmicke mit mindestens neun Toren Unterschied gewinnen. Nach einer lobenswerten Leistung gewannen die Schützlinge von Werner Schönauer mit 10:0.

Die starke Wendener Jugend Einmal mehr war es die A-Jugend, die dem Verein einen großen Erfolg bereitete. Sie wurde Vizemeister hinter Attendorn. Im Kreispokal erreichte man sogar das Endspiel, dass auf dem neutralen Platz in Olpe gegen Attendorn ausgetragen wurde. Dieses Spiel endete 2:2 unentschieden. Im Wiederholungsspiel, bei dem ungewöhnlich viele Zuschauer anwesend waren, siegten die Wendener nach einem dramatischen Spiel mit 2:1 und holten erstmals den Kreispokal nach Wenden. Somit wurde der Kreis Olpe im Westfalenpokal durch den SV Wenden vertreten. Im Heimspiel gegen SF Siegen reichte es nur zu einem 1:1, wobei das Gästetor mehr als umstritten war. In Siegen verlor man durch ein Tor in der vorletzten Minute knapp mit 0:1 und schied aus. Die Siegener Mannschaft, u.a. mit dem späteren Bundesligaspieler Scheer, drang bis ins Endspiel vor. Wie gut damals diese A-Jugend Mannschaft war, bewies sie auf dem erstmals ausgetragenen Jugend-Gemeinde-Pokal-Turnier in Hünsborn, das sie gewinnen konnten.

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SV Wenden in seiner Blütezeit

Durch die Erfolge in der Jugendarbeit und den hervorragenden Start der neuen, sehr jungen Seniorenmannschaft, wurde in Wenden das Interesse am Fußball neu geweckt. Der SV Wenden, inzwischen aus dem DJK-Verband ausgeschieden, erlebte seine Blütezeit. Die Mitgliederzahl stieg von anfangs 28 auf fast 400 Vereinsangehörige an. Außerdem fanden sich immer mehr Idealisten und Gönner, die den Verein unterstützten. Die 1969 abgehaltene Jahreshauptversammlung unterstrich das zunehmende Interesse am Verein. Der amtierende Vorsitzende Heinrich Roperz konnte 112 Mitglieder begrüßen. Diese Versammlung wählte Karl-Heinz Kirberg zum 1. Vorsitzenden, Elmar Luke zum 1. Kassierer und Alfons Häner zum 1. Geschäftsführer. Mit dieser Führungsmannschaft ging es weiter bergauf. Die 1. Mannschaft schaffte mit 72:27 Toren den Aufstieg in die zweite Kreisklasse. In der Sommerpause 1969 gründete Franz Ernhardt eine Reservemannschaft. Auch wenn diese anfangs noch viele Spiele verlor, so gelang es „Franzl“ in seiner bekannten Art eine brauchbare 2. Mannschaft zu formen, die kräftig in der dritten Kreisklasse mitmischte. Der SV Wenden hatte seinen Höhepunkt erreicht; er unterhielt 1970 sechs Fußballmannschaften und eine starke Leichtathletikabteilung, die führend im Kreis Olpe war. Die 1. Mannschaft sorgte erneut für Schlagzeilen. Nach dem letztjährigen Aufstieg in die zweite Kreisklasse schaffte man den ersehnten Sprung in die erste Kreisklasse. Nur drei Jahre Spielzeit der Senioren und jedesmal ein Aufstieg in die nächst höhere Klasse; fürwahr eine ausgezeichnete Leistung der noch jungen Mannschaft. Rückschauend sei allen Mitarbeitern und Helfern gedankt, dass der SV Wenden aus dem Nichts zu einem anerkannten Sportverein wurde. Ein besonderes Lob gebührt Alfons Häner. Seine Leistungen für den Wendener Fußball können an dieser Stelle nicht alle aufgezeigt werden. Ohne sein Bemühen, wobei er manche Rückschläge verkraften musste, wäre Wenden möglicherweise nur ein weißer Fleck auf der Fußball Landkarte geblieben.

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Chronik des VSV Wenden

Im Jahr 1969 kamen bereits die ersten Fusionsgedanken bei einigen Vereinen zur Sprache, ehe im März 1971 dann die ersten Gespräche zwischen den Vereinen des SV Schönau, FC Altenhof und des SV Wenden geführt wurden. Schließlich wurde am 4. Juni 1971 bei der Gründungsversammlung im Gasthof Wurm die Neugründung eines Großvereins namens „Vereinigte Sportvereine Wenden“ beschlossen. Der geschäftsführende Vorstand setzte sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden Peter Arenz, dem 1. Geschäftsführer Manfred Alfes und dem 1. Kassierer Oswald Arens.

dazu: Berichterstattung der Westfalenpost:

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Der sportliche Beginn Nach der Bestätigung der Fusion durch den WFV in Kaiserau  konnte der Spielbetrieb aufgenommen werden. Als Trainer wurde Hans Terskan verpflichtet, der vor einer schweren Aufgabe stand. Doch die zahlreich erschienenen Zuschauer waren mit der 1. Mannschaft recht zufrieden, und so reichte es im ersten gemeinsamen Spieljahr 1971/72 am Ende zum 12. Platz mit 24:32 Punkten. Doch auch die anderen Mannschaften zogen sie achtbar aus der Affäre.

Die Jahre nach der Fusion In der Saison 1972/73 verließen viele wertvolle Spieler den VSV, und der Abstieg aus der Bezirksliga war somit vorprogrammiert. Auch die anderen Mannschaften konnten an die Erfolge im vorhergehenden Jahr nicht anknüpfen. Lediglich die 3. Mannschaft sorgte für Schlagzeilen, als sie in der Gruppe B der 3. Kreisklasse Meister wurde und damit den Aufstieg erkämpfte. In den folgenden Jahren gelang es der 1. Mannschaft nicht, den erhofften Wiederaufstieg zu erreichen.

Der Aufstieg Nachdem sich in Wenden ein Förderkreis zur Unterstützung des VSV gebildet hatte, konnte zum Spieljahr 1976/77 der neue Trainer Peter Srodka verpflichtet werden. Dazu stießen einige gute Spieler aus Nachbarvereinen zum Kader der 1. Mannschaft, so dass man auf ein gutes Abschneiden in der kommenden Saison hoffen konnte. Doch alle Anhänger wurden auf eine harte Geduldsprobe gestellt, weil es der 1. Mannschaft um Peter Srodka erst im letzten Spiel gelang, das Team von Möllmicke zu überholen und Meister der Gruppe B zu werden. Die beiden Entscheidungsspiele gegen den FC Langenei, Meister der Gruppe A, gewann der VSV mit 2:1 und 3:2. Der Sprung in die Bezirksklasse war geschafft. In der Saison wurde zudem Heribert Junge Torschützenkönig der Kreisliga B mit 23 erzielten Toren.

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Trotz des Aufstiegsjubels gab es in dieser Saison einen Wermutstropfen: die 2. Mannschaft musste die 1. Kreisklasse verlassen, da sie nur Vorletzter wurde. Die 3. Mannschaft konnte sich wie in den Vorjahren in der 3. Kreisklasse behaupten. Die Zielsetzung für die nächste Saison war der Klassenerhalt. Doch zur Überraschung aller befand man sich nach einigen Spielen im Vorderfeld und konnte sich dort bis zum Ende der Spielzeit 1977/78 halten. Maßgebend für diese Leistung war eine geschlossene Mannschaftsleistung um Spielertrainer Peter Srodka, der mit bestem Beispiel voranging. Da viele Spieler der 1. Mannschaft auch in der Reserve eingesetzt wurden, schaffte diese den Wiederaufstieg. Die 3. Mannschaft belegte einen guten dritten Platz in der Kreisliga C Gruppe 3. In der Saison 1978/79 übernahm B. Brodbeck das Traineramt beim VSV Wenden. Neben einigen wichtigen Neuzugängen konnte der VSV auch auf junge Leute zurückgreifen, die aus der A-Jugend hervorgegangen waren. In der Vorbereitungsphase zeigte sie dann eine erstaunliche Frühform. Man gewann in einem Freundschaftsspiel gegen den klassenhöheren VfL Klafeld/Geisweid mit 3:0. Nachdem man in der Bezirksliga Herbstmeister geworden war, hatte man gute Aussichten für die Rückrunde. Nach einem dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Vereinen des SV Ottfingen und TSV Siegen wurde der VSV Wenden durch einen 2:1 Sieg in Edertal Meister der Bezirksliga und schaffte den Aufstieg in die Landesliga. Der Jubel der Spieler und der Anhänger kannte keine Grenzen!

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Die 2. Mannschaft konnte in dieser Spielzeit die Kreisliga A nicht halten und stieg ab. Die 3. Mannschaft tat es der ersten gleich und stieg auf in die 2. Kreisklasse. Die am Spielbetrieb teilnehmende 4. Mannschaft erreichte einen 8. Platz in der Kreisklasse C Gruppe 2. In der Saison 1979/80 sicherte sich die 1. Mannschaft den Klassenerhalt in der Landesliga. Erfreulich auch die Tatsache, dass der Sportplatz in Wenden fertig gestellt wurde. Somit konnte auch in Wenden wieder Fußball gespielt werden. An dieser Stelle sei bemerkt, dass die beiden Platzwarte, Egon Huperz in Schönau und Josef Kruse in Wenden, in unermüdlicher Arbeit die Plätze immer in tadellosem Zustand dem Spielbetrieb zur Verfügung stellten.

Anfang der 80er…

Im schweren zweiten Landesligajahr gelang der 1. Mannschaft unter Trainer Günther ein hervorragender 6. Platz, mit dem niemand gerechnet hätte. Die zweite Mannschaft um Trainer Rainer Wurm wurde 1982/83 Meister und stieg in die 1. Kreisklasse auf. Nach dem knapp verpassten Aufstieg in der Saison 1982/83 und einem 5. Platz ein Jahr später war es endlich soweit: Die 1. Mannschaft, seit der letzten Saison wieder unter der Leitung von Peter Srodka, wurde Meister der Landesliga. Der langersehnte Aufstieg in die Verbandsliga, die zweithöchste Amateurklasse im deutschen Fußball, war perfekt. Nach dieser überaus erfolgreichen Saison (bester Angriff, stärkste Abwehr, keine Heimniederlage) und der anschließenden Feier auf dem Marktplatz in Wenden freuten sich Spieler und Fans auf die neue Herausforderung. Im Übrigen erreichte man im DFB-Pokal wie bereits in der Saison 1982/83 die 4. Westfalenrunde und scheiterte erst beim Oberligisten Schloß Paderborn Neuhaus knapp mit 1:2.

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Herausforderung Verbandsliga

Die erste Saison in der neuen Klasse wurde gleich sehr turbulent. Nach dem Weggang von Spielern wie Waldemar Osadnik und Günter Henkel, der seine Karriere beendet hatte, konnte das Ziel nur der Klassenerhalt sein. Nach einem mühsamen Start stand man in der Hinrunde überwiegend im unteren Drittel der Tabelle. Nachdem man in der Rückrunde auf einem Abstiegsplatz stand, wurde der Trainer Peter Srodka von Gerd vom Bruch abgelöst. Der jedoch kündigte den Vertrag nach nur zwei Wochen und der VSV stand plötzlich ohne Trainer da. Nach intensiven Bemühungen des Vorstandes und kurzzeitigem Einspringen von Otmar Becker als Interimstrainer konnte der Siegener Elmar Müller verpflichtet werden. Der drohende Abstieg wurde verhindert, am Ende landete man auf Tabellenplatz 13.

Auch den neuen Trainer hielt es nicht lange beim VSV Wenden, er verließ den Verein bereits Anfang der nächsten Saison in Richtung Hessen Kassel zum damaligen Zweitligisten. Unter dem neuen Trainer Jürgen Heipertz wurde die Mannschaft vor den Amateuren des BVB promt Herbstmeister. Leider konnte der Leistungsstand bis zum Ende der Meisterschaft nicht gehalten werden, am Ende der Saison belegte man Platz 8. In dieser Spielzeit sahen fast 10000 zahlende Zuschauer die Heimspiele unserer 1. Mannschaft.

Für die Saison 1987/88 wurde mit Hennes Vogelsang ein neuer Trainer verpflichte, die Mannschaft belegte in der Abschlußtabelle einen hervorragenden 6. Platz. In bester Erinnerung sind vielen Fans sicherlich noch die herausragenden 5:0-Erfolge bei den Derbys in Ottfingen und in Lennestadt. Über das Heimspiel gegen RW Lennestadt, das mit 6:3 (1:3) endete, schrieb eine Lokalzeitung: „Über die zweite Halbzeit dieses Spiels werden eingefleischte VSV-Fans noch ihren Enkeln erzählen!“. Der zwischenzeitlich abgestiegenen 2. Mannschaft gelang der Wiederaufstieg in die Kreisliga A.

Mit dem neuen Trainer Dopmeyer und namhaften neuen Spielern wie dem iranischen Nationalspieler Reza Ahadi erhoffte man sich für die Spielzeit 1988/89 eine nochmalige Leistungssteigerung. Zwar gelangen auch wieder spektakuläre Siege, die Spielzeit wurde aber, genau wie im Vorjahr, auf dem 6. Tabellenplatz beendet.

Die kommende Saison sollte wieder schwerer werden… Nach dem Abgang von Trainer Dopmeyer, der auch noch einige Spieler mitnahm, war die 1. Mannschaft sogar kurzzeitig abstiegsgefährdet. Die Spieler unter den Interimstrainern Otmar Becker und Uwe Lixfeld zeigten jedoch Kämpferqualitäten und ein neunter Tabellenplatz war schließlich der Lohn der Anstrengungen.

Die 90er Jahre

Saison 90/91

Was bis dahin undenkbar erschien trat ein. Zwei Spieler verließen den VS V in Richtung Lokalrivalen SV Ottfingen.

Eine katastrophale Hinserie mit 7:23 Punkten und dem letzten Tabellenplatz bedeutete die Trennung von Dieter Mietz.

Während der Großteil der Spieler der ersten Mannschaft im Skiurlaub weilte,  gewann die zweite Mannschaft verstärkt durch drei Spieler der ersten Mannschaft  unter Trainer Wolfgang Günther sensationell den Hallengemeindepokal.

Zu Beginn der Rückrunde wurde Otmar Becker Chef im Ring und schaffte mit seiner Mannschaft ein wahres Fußballwunder. Mit 17:1 Punkten in Serie gelang der auch von dem größten Optimisten nicht mehr geglaubte Klassenerhalt.

Das 4:0 gegen Gevelsberg und das 2:1 gegen Sportfreunde Siegen am 1. Mai 1991 vor 1500 Zuschauern gingen als die besten und emotionalsten Spiele mit „Volksfestcharakter“ in die VSV – Geschichte ein. Gedämpft wurde die Freude durch die schwere Knieverletzung von Johannes Alfes, die er beim Siegtor erlitt. Unbändiger Siegeswille und eine verschworene Gemeinschaft waren der Schlüssel zu diesem Klassenerhalt.

Saison 91/92

In dieser Serie ließ die Mannschaft oftmals ihre Verbandsligatauglichkeit (bedingt durch wenige namhafte Verstärkungen und Langzeitverletzte) vermissen.

Nach Abschluss der Hinserie war man Letzter – ohne einen einzigen Sieg.

Lediglich zwei Siege und 20 erzielte Tore waren die magere Ausbeute der Saison. Hervorzuheben aus der schwachen Saison waren das 0:0 beim Auswärtsspiel in Wattenscheid nach tadelloser kämpferischer Leistung und der „erste“ Auswärtssieg (2:1 in Menden) im März 1992,  mit dem das nachfolgende Karnevalswochenende eingeläutet wurde.

Als im letzten entscheidenden Meisterschaftsspiel gegen Werne der zum Klassenerhalt benötigte „eine“ Punkt (0:1 Niederlage) nicht erreicht wurde, musste letztendlich ein Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt herhalten. In diesem Entscheidungsspiel in Olpe wurde der SV Langenau mit 3:0 besiegt.

Saison 92/93

Die Saison begann mit einem 4:0 Kracher gegen den Oberligaabsteiger Recklinghausen am Kirmessonntag und der VSV war damit erster Tabellenführer der Saison.

Diesmal wurde dem Verein bis zum Saisonende das große Zittern erspart.

Unberechenbarkeit und Unbeständigkeit waren die festen Größen des VSV in dieser Saison.

So erklärte sich in der Hinserie auch die 6:3 Schlappe in Thülen, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Abwehr zu den besten der Liga zählte.

Am vorletzten Spieltag schaffte der VSV dank eines raffinierten Freist0ßtores von Hubertus Ochel zum 1:0 Endstand gegen Werne den Klassenerhalt.

Auf dem Winterball des VSV führten die Spieler der 1. Mannschaft erstmals ein Männerballett vor, wobei sie dem Publikum zeigten, dass sie nicht nur auf dem Sportplatz eine gute Figur abgeben konnten.

Saison 93/94

Die Saison begann mit einem Paukenschlag, einer 0:5 Niederlage gegen Haspe.

Ab diesem Zeitpunkt spielte der VSV eine starke Saison und kam nie in den Bereich der Abstiegsplätze.

Höhepunkt der Saison war der glanzvolle 5:0 Sieg gegen Herne. Bei diesem Spiel im April 1994 war der VSV seit 468 Tagen ohne Heimniederlage.

Speziell über Ostern 1994 wusste der VSV die Saison in ruhige Fahrwasser zu geleiten, denn man gewann drei Heimspiele (Langendreer, Herne, Oestrich) bei einer 9:0 Tore Ausbeute.

Zudem war der VSV in dieser Saison die fairste Mannschaft der Liga.

Der VSV verteidigte den Hallenmasters – Titel und den Hallengemeindepokal.

Des Weiteren wurde der Krombacher Pils Pokal gewonnen.

Die andiskutierte Fusion im Seniorenbereich mit Möllmicke wurde in der Jahreshauptversammlung verworfen.

Saison 94/95

Die ansprechende Heimbilanz von 19:11 Punkten legte den Grundstein zu einem 9. Platz in der Abschlusstabelle.

Ein 2:1 Sieg in Hordel beendete eine lange, anderthalb Jahre dauernde Serie ohne Auswärtssieg.

Ebenfalls Saisonrekord war das Kunststück der Wendener Remis – Könige, sich mit dem Gegner in 13 von 30 Partien die Punkte zu teilen.

Hervorzuheben war der 3:1 Sieg zu Hause gegen die Amateure des VfL Bochum.

Negativerlebnis war das beim Stande von 2:2 wegen Dunkelheit abgebrochene Pokalspiel auf Landesebene in Meschede. Das Nachholspiel wurde, bedingt durch eine katastrophale Schiedsrichterleistung und die Verletzung einiger Spieler, mit 1:5 verloren.

Nach halbjährigem Gastspiel beim VSV wechselte der hoch gehandelte Neuzugang Dzemal Tabakovic in der Winterpause nach Betzdorf.

Der VSV wurde Gemeindepokalsieger, gewann den Krombacher Pils Pokal und wurde Hallengemeindepokalsieger.

Saison 95/96

Wieder einmal wurde es eine knappe Angelegenheit für den VSV am Tabellenende. Höchste Neiderlagen waren das 5:2 in Werne, wo „Ente Lippens“ als Trainer agierte, und die 0:4 Heimniederlage gegen die Schalker Amateure.

Lichtblicke waren sicherlich das interessante Derby in Ottfingen vor 1160 Fans, das 1:1 Unentschieden endete. Kurz danach verließ Neuzugang Oliver Daginnus Ende Oktober 1995 den VSV wegen „Integrationsproblemen“.

Kurz vor Weihnachten verhalf der 4:0 Sieg gegen Herne (4x Feldmann) in Schönau dem VSV wieder zu Luft im Abstiegskampf.

Eine erschreckende Heimschwäche zog sich wie ein roter Faden durch die Saison.

Im letzten Saisonspiel wurde der Klassenerhalt dank der Langenauer 3:4 Niederlage in Wanne-Eickel bei gleichzeitiger eigener Niederlage gegen Sundern geschafft.

Urgesteine und tragende Säulen wie Otmar Becker, Berti Grebe und Torsten Lowens verließen zum Saisonende den Verein.

Saison 96/97

Die Saison 96/97 war geprägt von Höhen und Tiefen. Mit dem Neu-Trainer Stefan Marusinez startete der VSV mit einer 0:6 Heimpleite gegen Schalke 04.

Als die Truppe dann nach 6 Spielen nur 6 magere Pünktchen aufwies und ganz unten stand, handelte der Vorstand. Jörg Rokitte übernahm den Trainerstuhl. Er stabilisierte zunächst Abwehr und Disziplin.

Das Team blieb fünfmal in Serie unbesiegt, aber die Wende wurde erst mit den zwei Saisonsiegen zum Hinrunden – Kehraus gegen Werne (3:1) und Sodingen (1:0) eingeläutet.
Die nötigen Punkte zum Klassenerhalt sicherte man sich in 8 Heimspielen der Rückrunde, in denen man unbesiegt blieb und 18 von möglichen 24 Zählern erbeutete. Hinzu kam ein furioser Endspurt mit 12 von möglichen 15 Zählern aus den letzten 5 Spielen.

Saison 97/98

Mit dem Abstiegskampf hatte man frühzeitig schon nichts mehr zu tun.

Der VSV überwinterte mit 22 Punkten auf Platz 7. In der Rückrunde holte man nochmal 21 Punkte und belegte den hervorragenden 4. Platz.

Die Derbys gegen RW Lennestadt endeten 0:0 und 1:1. Die Spiele gegen den späteren Absteiger SV Ottfingen gingen 1:1 und 2:0 aus.

Saison 98/99

Die Saison wurde geprägt von mangelnder Konstanz das ganze Jahr über.

Überragende Vorstellungen in der Hinrunde, z.B. der höchste Auswärtssieg in der Verbandsligazeit mit 6:0 über TuS Witten-Heven, folgten auswärtsschwache Partien in der Rückrunde. Die Saison wurde schließlich auf dem 6. Platz beendet.

Saison 99/00

Der VSV legte einen tollen Saisonstart hin. Sieben Mal in Serie ungeschlagen und 19 von möglichen 21 Punkten geholt. Dazwischen lag nur das Pokaldebakel bei den SF Siegen mit 1:9. Man wurde gar Wintermeister nach einem grandiosen 4:1 Sieg gegen TuS Iserlohn.

Oberligaträume reiften heran, vor allem wegen der guten Ausgangsposition für die Rückrunde. Sieben Heimspiele, unter anderem gegen alle Mitkonkurrenten, standen an.

Die Ernüchterung kam gleich in den ersten drei Partien nach der Winterpause in Lüdenscheid (2:3 nach 2:0 Führung), gegen Marl (0:1) und Wanne – Eickel (1:2). Die anschließenden Siege in Holzwickede und gegen Meschede ließen die VSV – Anhänger kurz hoffen. Fortan zeigte man sich aber außer Rand und Band. Einem einzigen Sieg über den STV Horst Emscher standen in den letzten sieben Spielen sechs herbe Niederlagen gegenüber.

Unter dem Strich wurde man mit 45 Punkten Vierter.

Saison 00/01

Das Jahr 2000 wird sicher nicht als „fettes“ Jahr in die Chronik des VSV einfließen.

Es wurde viel Durchschnitt geboten. Nur die beiden Siege gegen Siegen 2 waren recht erfreulich.

Die Saison wurde von Querelen um Finanzen, Sportplatzneubau, Trainer etc. stark beeinflusst.

Die finanziellen Probleme kamen mehr und mehr offen zum Vorschein.

Sportlich beendete der VSV die Saison auf Platz 10 mit 35 Punkten.

Saison 01/02

Die Saison 2001/2002 war sicher mit eine der bittersten Spielzeiten in der Geschichte des VSV.

Im Laufe der Hinrunde kristallisierte sich die finanzielle Situation des Vereins als chaotisch heraus. Es offenbarte sich eine prekäre Situation, die das VSV – Schiff in den Untergang zu reißen drohte. Man musste mit sofortiger Wirkung die hohen Trainer- und Personalkkosten runterfahren. Der Spielerkader brach auseinander. Jörg Rokitte wurde im Winter durch Jörg Barthel ersetzt.

Der sportliche Niedergang war trotzdem nicht aufzuhalten und gipfelte in dem Verbandsligaabstieg als Vorletzter mit kümmerlichen 11 Punkten.

Doch das finanzielle und somit das Gesamtaus des Vereins konnte soeben noch abgewendet werden. Neue fachkompetente Vorstandsmitglieder und Entscheidungsträger im sportlichen Bereich konnten das Ruder des VSV – Schiffes herumreißen. Gebührender Dank gilt den Personen, die in dieser heiklen Situation Verantwortungsgefühl zeigten und vorbildlich eigene Interessen denen des Vereins unterordneten.

Saison 02/03

Nach dem Verbandsligaabstieg konnte die Devise nur lauten: Sportliche und finanzielle Konsolidierung. Finanziell ist man weiterhin auf dem besten Wege. Sportlich scheiterte das Unternehmen Klassenerhalt in der Landesliga.

Trotz einiger hervorragender Spiele wie die Derbys gegen Ottfingen (0:1 und 4:3) und in Lennestadt (5:5), hatte man nicht die Konstanz, um in der entscheidenden Phase der Rückrunde auch entscheidend zu punkten. Wichtige Heimduelle wie gegen Dröschede (2:6) oder Altena (1:6) gingen blamabel verloren.

Auch ein Trainerwechsel von Jörg Barthel hin zu Hubertus Ochel, sowie die Reaktivierung z.B. von Stefan Alfes, brachten nicht die erhoffte Wirkung.

Letztendlich stieg man als Drittletzter mit 29 Punkten in die Bezirksliga ab. Der Abstieg hätte sicherlich vermieden werden können, wenn die Mannschaft  über die gesamte Saison mehr Erfolgsbesessenheit an den Tag gelegt hätte.

Saison 03/04

„Den freien Fall stoppen“. Dieses Motto galt für den VSV nach zwei Abstiegen in Folge.

Man musste die Bezirksliga mit den vielen Derbys richtig annehmen. Nach anfänglichen Akklimatisierungsschwierigkeiten (0:2 in Gerlingen) steigerte sich die Truppe von Spiel zu Spiel.

Derbys wie gegen Hünsborn (2:0) und in Altenhof (3:3) lockten die Zuschauer in Scharen. Man entdeckte wieder die Begeisterung für den VSV und unterstützte die Mannschaft teilweise enthusiastisch.

In den entscheidenden Begegnungen zum Schluss der Hinrunde behielt man endlich einmal die Nerven und konnte den ärgsten Verfolger SuS Niederschelden trotz eines 2:5 Ausrutschers gegen diesen Gegner auf Distanz halten. Mit einem abschließen 10:0 Sieg gegen Siegen 3 im letzten Meisterschaftsspiel sicherte man sich den Titel mit 63 Punkten.

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Das sagte die Presse:

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Fortsetzung folgt…