Erste: Spektakel am Bieberg

Dass es für den VSV am Bieberg bei den wiedererstarkten Gerlingern nicht leicht werden würde, war schon im Vorfeld klar. Die Partie begann etwas ruppig mit vielen Zweikämpfen; die Teams schenkten sich nichts. Nach 18 Minuten kam der FSV vor das Tor – eine Situation, die eigentlich durch einen Befreiungsschlag hätte geklärt werden können. Stattdessen erreichte ein kurzer Ball Iven Schomaker, der sich mit dem 1:0 bedankte. Dies war auch der Pausenstand. Trainer Dominic Solms wechselte in der zweiten Halbzeit mehrfach, was sich positiv auf das Spiel auswirkte: Koray Dalman erzielte in der 51. Minute nach Vorlage von Tom Weinstock das 1:1. Im laufintensiven Spielverlauf übernahm der VSV zunehmend die Kontrolle. In der 65. Minute kombinierten sich die Wendener über rechts: Daniel Schnittchen flankte auf den eingewechselten Endrit Curri, der zur Führung einköpfte. Durch einen Foulelfmeter in der 78. Minute egalisierte Can Ömer Özer das Ergebnis jedoch wieder. In der 85. Minute wollte das Gerlinger Urgestein Christoph Brüser einen Wendener Angriff klären: Unbedrängt versuchte er, das Spielgerät per Kopf zurückzugeben, und überlupfte dabei seinen eigenen Schlussmann. Ein sehenswertes Eigentor der Kategorie „Kacktor“ zum 2:3. In der Schlussphase warf Gerlingen alles nach vorne; sogar Torwart Max Linker stürmte mit. In der Nachspielzeit entstand dadurch ein Konter: Holzhauer passte auf Michel Schöler, der jedoch eine „tausendprozentige“ Torchance vergab. Diese Szene reihte sich perfekt in das Bilderbuch der Begegnung ein: zwei Joker-Tore des VSV, ein Gegentreffer per Elfmeter, ein Slapstick-Eigentor des FSV und und und… Mehr Spektakel geht fast nicht mehr.

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